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Als
wir uns für dieses Projekt anmeldeten, nannte man uns die Adresse von
Frau Nickel. Wir erfuhren, dass Frau Nickel, vor ihrer Hochzeit Süssmann
hieß. Sie hat ihre beiden Schwestern durch den Holocaust verloren.
Im ersten Kontakt miteinander fanden wir heraus, dass Frau Nickel in einem
Seniorenwohnheim arbeitet und dadurch natürlich während unseres
Schultages nicht so leicht zu erreichen ist. Also vereinbarten wir
gemeinsam einen Termin:
Freitag,
12.2.2010 um 9.00h wollte Frau Nickel gerne zu uns in die Schule kommen.
Geplant wurde ein Gesprächskreis mit anschließendem Frühstück in der
Klasse von Max und Patrik.
…aber
es sollte anders kommen. Das Glatteis hat dem Treffen „einen Strich
durch die Rechnung gemacht“. Leider stürzte Frau Nickel am 11.2. sehr
unglücklich und musste den Termin absagen.
…
das gute Ende: am 12.02. besuchten wir, d.h. Max, Patrik und Frau Görgen,
Frau Nickel daheim und übergaben den Blumenstrauß in Gedenken an ihre
beiden Schwestern und mit den besten Wünschen für ihre eigene
Genesung!
Vor
dem Haus, in dem Frau Nickel wohnt, fanden wir auch die beiden
Stolpersteine. Die Hausgemeinschaft hat sie Frau Nickel zum Andenken an
ihre beiden Schwestern Ruth und Gittel geschenkt.
Wir
haben sie für euch fotografiert. Wenn ihr einmal nachrechnet, erkennt
ihr:
Ruth
war erst 7 Jahre und Gittel erst 5 Jahre alt.
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